Ruth Weckenmann fragte am 24.04.2017

Frau von Wartenberg, Ihr Motto lautet: wer sich engagiert, verändert. Warum wollen Sie sich in der Selbstverwaltung der DAK als Verdi-Kandidatin engagieren

Sehr geehrte Frau Weckenmann,

danke für Ihr Interesse und Ihre Frage. Für mich ist wichtig, dass ich als Selbstverwalterin Einfluss darauf nehmen kann, wie die Belange der Versicherten in unterschiedlichen Lebens- manchmal auch Krisensituationen berücksichtigt werden.
Als langjährige Klinikseelsorgerin und stv. Vorsitzende des Krebsverband BW weiß ich um die Sorgen und Nöte von Betroffenen und Ihren Angehörigen. Als Selbstverwalterin in der Krankenkasse bestimmen wir über die Satzungsleistungen und auch über die Haushaltspolitik und wir haben die Möglichkeit, bei Widerspruchsverfahren in den Ausschüssen direkt in Kontakt mit den betroffenen Versicherten zu treten. Durch mein langjähriges ehrenamtliches Engagement im sozial- und gesundheitspolitischen Bereich weiß ich, wie wichtig es ist, sich engagiert für die Betroffenen einzusetzen. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen in verdi treten wir für eine gerechte Finanzierung und die bestmögliche Versorgung der Versicherten ein. Als engagierte Verdi-Vertreterin ist mir wichtig, dass wir wieder die paritätische Finanzierung des Krankenkassenbeitrags herbeiführen, so dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu gleichen Teilen an der Finanzierung beteiligt sind. Die einseitige Belastung der Versicherten ist ungerecht und führt für viele zur Überforderung. Ich möchte auch weiterhin meine gesundheits- und sozialpolitischen Erfahrungen in den Verwaltungsrat der DAK einbringen - denn: wer sich engagiert, verändert!

Ihre Marion v. Wartenberg